Erlanger FDP pro eSports - Schulze: Erlanger Vereine sollen selbst entscheiden!

„Doch weil der Deutsche Olympische Sportbund DOSB den eSports die Anerkennung als Sportart verweigert, fürchten die Vereine, durch die Aufnahme der eSports ihre Gemeinnützigkeit zu verlieren.“

 

Dassler weiter: „Vor dem Hintergrund, dass etwa Schach vom DOSB als Sportart anerkannt ist, ist es nicht nachvollziehbar, dass elektronischen Strategiespielen dieselbe Anerkennung verwehrt wird!“ Das Argument, dass gerade eSports, die noch überwiegend junge Menschen begeistern, ein hohes Suchtrisiko aufwiesen, konterte der Hirnforscher und stellvertretende Erlanger Kreisvorsitzende Prof. Dr. Holger Schulze mit dem Hinweis, dass dies auch für viele Ausdauersportarten wie Marathon oder Triathlon gelte. „Gerade weil diese Gefahr besteht wäre eine Einbindung der eSports in Vereinsstrukturen mit Coaches und Angeboten zur Suchtprävention besonders wünschenswert“, so Schulze. „Wir finden, die Vereine sollten dies selbst entscheiden können, ohne wegen der starren und überholten Haltung des DOSB finanzielle Nachteile befürchten zu müssen!“

 

Am Ende der Debatte sprach sich der Kreisvorstand bei nur zwei Enthaltungen für die Anerkennung der eSports als Sportart aus.