Mit einem starken Team in die Kommunalwahl 2020

Der Kreisverband der Erlanger FDP hat in einer gut sechsstündigen Versammlung die Stadtratsliste für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt: Diese Liste aus 50 Stadtratskandidatinnen und Kandidaten wird angeführt vom Aspiranten auf den Stuhl des Oberbürgermeisters, den Universitätsprofessor Holger Schulze. Ihm folgen auf Platz 2 der derzeitige Vorsitzende der FDP Stadtratsfraktion Lars Kittel und auf Platz 3 der Spitzenkandidat der Erlanger Jungen Liberalen Max Schmidt.

 

Auf den ersten 5 Plätzen stehen zwei bekannte Frauen, nämlich die Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuss sowie Sigrid Oswald-Sensing, die bei den Wahlen im letzten Oktober nur knapp den Einzug in den Bezirkstag verpasst hatte. Die Plätze 6 bis 10 belegten Jan Gross, Frank Brütting, Gudrun Owesle, Michael Székely und Simon Gritzmann.

 

Unter den Top 10 der Liste befinden sich damit 3 Frauen und 3 Vertreter der Jungen Liberalen (Julis).

 

Die derzeitigen FDP-Stadträte Dr. Jürgen Zeus und Felix Pierer von Esch sowie die früheren Stadträte Dr. Matthias Faigle, Gerd Wangemann und Stefan Tellkamp bilden den krönenden Abschluss der Liste auf den Plätzen 46 bis 50.

 

„Diese Liste besteht aus einem starken, frischen Team und bedeutet ein deutliches Signal für einen neuen Aufbruch der Erlanger FDP“, so der Spitzen- und OB-Kandidat Schulze. Und der FDP Kreisvorsitzende Matthias Faigle ergänzte: „Die Karten für Bündnisse im Rathaus werden am 15. März neu gemischt.“

 

Im Wahlkampf würden die Freien Demokraten nun deutlich machen, wo die programmatischen Differenzen zur politischen Konkurrenz lägen, so Schulze in seiner knapp 20-minütigen Rede. Das gelte etwa für die Wege zu einem besseren Klimaschutz, beim Verkehrskonzept, Fragen der Nachverdichtung, der Diskussion um die HuPflA oder Gewerbeansiedlungen.

 

Schulze: „ Für zu radikale Lösungen, die verschiedene Verkehrsmittel ideologisch gegeneinander ausspielen, sind wir nicht zu haben. Und auch Klimaschutzziele wollen realistisch, durchdacht und frei von Aktionismus sein.“

 

Lars Kittel räumte ein, dass die Ausrufung des „Klimanotstandes“ zwar – auch in den Reihen der eigenen Partei – wachgerüttelt habe, jetzt aber zunehmend von verschiedensten Interessengruppen als Rechtfertigung für alles Mögliche herangezogen werde. Seine Fraktion fühle sich frei, dabei ein vernünftiges Augenmaß walten zu lassen. Dies gelte erst recht für nach der Wahl.

 

UND HIER DIE GESAMTE LISTE DER FDP: