Vernunft wagen.
Vernunft wagen.
FDP Erlangen
Über uns
Wir, die Freien Demokraten Erlangen, lieben unsere Stadt! Wir empfinden es als Privileg, in Erlangen leben, wohnen und arbeiten zu dürfen. Dies liegt zuvorderst an dem besonderen Flair und Lebensgefühl, welches jeder kennt, der in dieser Stadt lebt. Diesen einzigartigen Charakter Erlangens zu wahren und gleichzeitig maßvoll weiter zu entwickeln, ist das fundamentale Anliegen der Erlanger FDP.
Meldungen
Positionen
Bildung
Bildung ist die Grundlage für individuellen Aufstieg und beginnt bereits im Windelalter. Wir fordern daher die gebührenfreie Kita. Außerdem fehlt Erlangen eine dritte Realschule, damit alle Schulformen wirklich gleichwertig gefördert werden. Bildung erschöpft sich aber nicht in Beton und schnellen Datenleitungen: Kluge Köpfe brauchen beste Lehrer und kleine Klassen. Lehrer und Eltern müssen dringend von zeitraubenden Orga-Aufgaben befreit werden.
Mobilität
Mal ehrlich: Motorisierten Individualverkehr wird es immer geben, gleich mit welcher Antriebstechnik. Das Ausspielen verschiedener Verkehrsmittel gegeneinander ist wenig originell. Nach dem Bürgerentscheid wollten wir das Thema StUB eigentlich abschließen – doch die massive finanzielle Schieflage der Stadt zwingt uns zum Umdenken. Wir respektieren das Bürgervotum. Dies führt bei uns Freien Demokraten jedoch nicht zur Realitätsverweigerung. Die ehemals reiche Stadt Erlangen ist pleite. Hinzu kommt, dass es keine aktuelle Kostenschätzung zur StUB gibt. Auf dieser Basis erscheint es höchst fragwürdig, ein Milliardenprojekt realisieren zu wollen.
Klima
Das Weltklima wird nicht durch lokale Maßnahmen in Erlangen gerettet, aber vielleicht durch innovative Technologien aus Erlangen. Wir warnen vor blindem Aktionismus und nicht zu Ende gedachten Lösungskonzepten (z.B. „Veggie-Day“ in der Kantine, Abschaffung von „Erlangen on Ice“ am Weihnachtsmarkt, Verbot der Beleuchtung des Stadtwerkeschlots).
Kultur
Es wird Zeit für neue Ideen und Impulse im Kulturbereich. Erlangen kann sich nicht mehr lange auf den Erfolgen der vor mehr als 30 Jahren gegründeten Festivals und Einrichtungen ausruhen, wenn die Kreativität und das Niveau nicht verloren gehen sollen. Es ist gut, wenn Kultur breite Bevölkerungsteile erreicht, gerade in der Kultur muss aber auch ein gewisser Exzellenzanspruch zulässig sein.
Finanzpolitik
Seit jeher garantiert in Erlangen die FDP einen umsichtigen Umgang mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger, auch wenn die Zinsen wieder steigen und die Kassen leerer sind. Erlanger Unternehmen, von Siemens bis zum Start-Up, sind unsere Partner und keine Gegner. Für Gründer wollen wir zeitnah einen One-Stop-Center, das erste Schritte begleitet. Um die Zentrale von „Siemens Energy“ muss sich die bayerische Staatsregierung endlich ernsthaft bemühen.
Bauen & Wohnen
Das natürliche Wachstum der Stadt wird zu erheblichen Konflikten und Spannungen in der Bevölkerung führen, wenn wir es nicht im ehrlichen Dialog mit den Bürgern gestalten. Ängste müssen ernster genommen, Ausgleich muss gefunden werden. Wie wir auch schätzen viele Bürger Erlangen als „kleine Großstadt“ und haben sich bewusst entschieden, hier zu leben. Diesen Charakter soll die Stadt trotz Nachverdichtungen behalten.
Unsere Stimmen
Prof. Dr. Holger Schulze
Michael Székely
Olga Reichel
Marvin Othman
Erik Petersenn
Konstantin Tziridis
Alexander Gök
Felix Braun
Silas Mahler
Michel Hohf
Simon Gritzmann
Sigrid Oswald Sensing
Prof. Dr. Katharina Zimmermann
Marion Vogel
Fragen? Melden!
Neuigkeiten
Zeit für mehr Netto vom Brutto❗ Martin Hagen: „Bis heute haben die Menschen für Staat und Sozialkassen gebuckelt, erst ab morgen landet Geld im eigenen Portemonnaie. Deutschland ist eines der Länder mit der höchsten Steuer- und Abgabenlast. Die geplante Reform der schwarz-roten Bundesregierung wird dies nicht verbessern, sondern verschlimmern. Die hohe Belastung wirkt sich insbesondere auf die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft und die Wirtschaft negativ aus. Es braucht deshalb deutliche Entlastungen bei Steuern und Sozialabgaben. Der Abbau der kalten Progression muss institutionell verstetigt werden – die Anpassung des Steuertarifs an die Inflation darf kein Gnadenakt der Regierung mehr sein. Unser Ziel ist außerdem ein Vier-Stufen-Tarif bei der Einkommensteuer: 15, 25, 35 und in der Spitze maximal 42 Prozent. Das wäre ein echter Beitrag für ein einfaches und faires Steuersystem. Die Körperschaftsteuer muss schon 2027 gesenkt werden, um die Wirtschaft zu entlasten.“
Die geplante Reform des Bundesamtes für Verfassungsschutz wäre ein Tabubruch. Wolfgang Kubicki: „Der Verfassungsschutz soll künftig auch Minderjährige ab 16 Jahren als V-Leute anwerben können. Ja, Sie haben richtig gelesen: Der Staat, der Minderjährige für zu unmündig hält, Social Media zu benutzen, will 16- und 17-Jährige zu bezahlten Spitzeln machen können. Unsere Rechtsordnung hält diese Gruppe nicht für voll geschäftsfähig, weswegen man jetzt süffisant fragen könnte, ob die neuen V-Leute dem Verfassungsschutz künftig einen Elternbrief vorlegen müssen, der die geheimdienstliche Tätigkeit genehmigt. Aber dafür ist die Sache zu ernst. Hier werden moralische und ethische Grenzen überschritten, auch weil eine Tätigkeit für den Verfassungsschutz die Informanten in erhebliche Gefahr bringen kann.“
1️⃣ Dass die Bundesregierung verkündet hat, die FDP-Idee der Aktienrente umzusetzen, ist gut. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist deren Finanzierung über höhere Rentenbeiträge (!) jedoch fatal, weil noch weniger Netto vom Brutto übrig bleibt und dies die Lohnnebenkosten weiter steigen lässt. 2️⃣ Die von Bundesfamilienministerin Karin Prien vorgelegte angebliche Modernisierung des Elterngeldes ist tatsächlich eine Kürzung. Die Familien werden durch die Absenkung der Bezugsdauer auf zwölf Monate insgesamt weniger Geld zur Verfügung haben – trotz höherem Monatsbetrag. 3️⃣ Die Koalition hat angekündigt, die Pauschalbesteuerung von Minijobs von zwei Prozent auf fünf Prozent zu erhöhen. Millionen Menschen, die auf den Verdienst im Minijob angewiesen sind, hätten auf einen Schlag spürbar weniger Geld zur Verfügung. ❗️ Diese drei Belastungen sind nur die Spitze des Eisbergs – für Reformen, Einsparungen und Prioritätensetzungen hat die Regierung von Friedrich Merz keinen Mut.
FDP Erlangen
Werner-von-Siemens-Straße 8
91052 Erlangen
Deutschland